| Farbiger Buchdruck Nach colorierten Vorlagen später Farbdias (Klischee). Ein Hochdruckverfahren, weil die hochstehenden Bildteile Strich und Raster mit Farbe eingefärbt wurden. Das angepresste Papier nahm die Farbe ab. Bevor die Farben eines Bildes mit Hilfe von Farbfiltern photographisch herausgefiltert werden konnten, ätzte man Zinkplatten in drei bis vier Varianten (Klischees), die dann händisch weiterbearbeitet wurden. Die Tonwerte innerhalb einer Farbe wurden durch unterschiedlich große Rasterpunkte erzielt (60-er und 70-er Raster). Die farbigen Buchdruckkarten sahen auch eher wie coloriert aus, die Farbabstufungen waren aber bereits besser. Der nächste große Entwicklungsschritt war die Farbseparation (Farbauszug) durch Farbfilter bei farbigen Vorlagen und Farbdiapositiven. Mit komplementären Farbfiltern werden die Farbanteile Blau, Gelb und Rot aus einem Farbbild oder Farbdia ausgefiltert und davon einzelne Druckplatten hergestellt. Im Zusammen- bzw. Übereinanderdruck der Farben Blau, Rot, Gelb und Schwarz entsteht dann das fertige Farbbild als Reproduktion. Zusammen mit dem Buchdruck (Hochdruck)-Verfahren konnte im Laufe von wenigen Jahren eine hohe Qualitätsstufe in der Farbreproduktion erreicht werden. |