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Der Fotograf und die Stromleitung

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Stromleitungen im Himmel waren jedem Fotografen ein Gräuel, da sie das Bild störten und mühsam ausretuschiert werden mussten.Einmal jedoch wusste sie ein Salzburger Fotograf als einmaliges Hilfsmittel zu nutzen. Auf der Suche nach einem neuen Aufnahmestandpunkt, der nicht gleich von der Konkurrenz „nachempfunden“ werden konnte, entdeckte er einen Hochspannungsgittermast von dessen Spitze es eine bisher noch nicht vorhandene Aussicht auf einen Tourismusort gab. Er kletterte hinauf und musste nur noch den richtigen Sonnenstand abwarten.

Da er inzwischen auf seinem luftigen Hochsitz entdeckt worden war, wurde der Strom für die umliegenden Gemeinden abgeschaltet, Gendarmerie, Rettung und Feuerwehr rückten aus, um den vermeintlichen Selbstmörder von seinem Vorhaben abzuhalten. Dieser schoss jedoch seelenruhig seine Aufnahmen, kletterte herunter, klärte den Sachverhalt und verschwand befriedigt über den „neuen“ Aufnahmestandpunkt.